Sieht halt schon lässig aus, wenn man die Kamera locker in der Hand mitschwingen lässt und dann mal eben eine epische Aufnahme auf die Speicherkarte bügelt.
So einfach und doch so schwer. Da steckt halt mehr dahinter, als nur auf’s Knöpfchen zu drücken. Grundsätzlich denke ich, das die meisten Beobachter nicht wirklich einschätzen können was da tatsächlich passiert. Als Fotograf scannt man in einer Art Rastersuche die Szenerie um sich herum ab. Was auch immer sich da befindet, wird irgendwie wahrgenommen und bewertet. Mit jeder weiteren Wahrnehmung füllt sich der Ideenpool und man kramt in seiner Erinnerung, wo hab ich das schon mal gesehen.
Viele Bilder entstehen durch das Nachahmen von Motiven die man aus einem Buch, der Zeitung oder einem Magazin bereits kennt. Trotzdem ist es jedesmal ein ganz neues, eigenes Bild und eben keine Kopie. Bei einer Fotosession entstehen manchmal Hunderte von Bildern und am Ende sind es lediglich eine Handvoll, die der gnadenlosen Auslese standhalten können. Und trotzdem, jedes dieser Bilder ist einzigartig.
Das wär doch ne super Idee: am kommenden Wochenende mal eben ein Paar Bilder aus der Hüfte knipsen. Völlig egal welche Kamera und völlig egal an welchem Ort. Einfach drauf halten und sich überraschen lassen. Deine hohen Ansprüche kannst du später immer noch bedienen. Jetzt erst mal Spass haben!
Alle haben so angefangen, auch die Besten. Wer weiß, ob nicht auch mein Name einmal mit den Besten der Besten gemeinsam genannt wird.
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