Als ob’s nicht schon genug wär! Kaum fertig geschippt, schon geht’s wieder los! Was ich meine? Na Dachlawine! Aber ganz von vorne. Es ist wie jeden Winter, wir schwärmen von weißen Weihnachten und wünschen uns viel Schnee und knisterndes Kaminfeuer. Soweit, so gut. Aber, wie alles in diesem Leben, hat auch das zwei Seiten. Klar ist das schön, verschneite Winterlandschaft mit blauem Himmel und was auch immer. Die andere Seite ist eben schweißtreibend und hat meist auch kalte Hände. 

Schneeschippen! 

Das kann eine echte Herausforderung werden, vor allem wenn man mit etlichen Metern öffentlichem Gehweg vor dem Haus gesegnet ist, für die man natürlich eine gewisse Verantwortung hat. Also nicht nur moralisch, sondern ja auch von rechtlicher Seite. Wehe, wenn da einer ausrutscht! Aber ich will ja nichts heraufbeschwören.

Doch zurück zum Stichwort: Dachlawine. Vielfach unterschätzt, zumindest von meiner Seite und doch reale Bedrohung. Und vor allem, mehr Arbeit! Weil nämlich der Schnee, der sich da als Lawine zusammengerauft hat, bretthart und schwer am Boden vor der Eingangstreppe klebt. Das kann man sich nicht vorstellen. Dieser fluffige Schnee, der so hübsch auf den Zweigen der Bäume liegt und die Landschaft einzuckert, liegt vor der Eingangstüre, wie eine Ladung Schnellbeton. Diesen Betonklotz wegzuschaffen ist eine ernstzunehmende Aufgabe und ersetzt mit Leichtigkeit jede andere sportliche Herausforderung.

Immer dabei: kalte Hände!

Trotz Handschuhen und wahrlich angeregtem Kreislauf sind die bei mir immer dabei, die kalten Hände. Man wird sehen was der Winter noch so bringt und ob da auch nochmal Dachlawine dabei ist. In diesem Sinne freue ich mich auf den Frühling, der garantiert bald kommt.

Ich geh jetzt erst mal Feuer machen!

DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner